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Die Tatorte der Reichspogromnacht 1938

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… als Online-Präsentation 

Am 9. November 2020 jährte sich zum 82. Male der Tag, an dem in vielen Städten und Orten des Deutschen Reichs die Synagogen niederbrannten und jüdische Ladengeschäfte angegriffen und deren Schaufenster zertrümmert wurden. Die »Reichspogromnacht« passierte nicht irgendwo – sondern auch direkt vor unserer Haustür in Verden.

Für diesen Termin hat das Dokumentationszentrum Verden im 20. Jahrhundert e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Jüdische Woche« einen Rundgang durch die Stadt ausgearbeitet. Die Tour führt direkt zu fünf Tatorten der Anschläge von 1938. Dort informiert das doz 20 über die Hintergründe, gedenkt der Opfer und will sie vor dem Vergessen bewahren.  

Der Rundgang muss aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Das doz 20 bat uns nun, diesen historischen Komplex digital aufzubereiten. Mit großem Respekt vor den Geschehnissen und seinen unschuldigen Opfern stellen wir die Web-Präsentation als virtuellen Rundgang online.

Am Tag, als der Frieden nach Verden kam

Kriegsende-Verden-Nationalsozialismus

Wir engagieren uns in der regionalen Geschichtsforschung und unterstützen das Dokumentationszentrum »Verden im 20. Jahrhundert« (doz 20 e.V.) seit vielen Jahren bei der Umsetzung verschiedener Projekte und Veranstaltungen.

Dazu gehören z.B. die Gestaltung von Broschüren, Plakaten, Flyern, Einladungen, Aufklebern, Roll-Ups usw.

Das aktuelle Projekt widmet sich dem 75. Jahrestag der Befreiung Verdens durch britische Soldaten am 17. April 1945.
Hierzu war eine Veranstaltung im Verdener Rathaus am 17. April mit dem Titel »WAR IS OVER – Am Tag als der Frieden nach Verden kam« geplant, die aufgrund der momentanen COVID-19 Situation nicht stattfinden kann. Für dieses Event haben wir eine vortragsbegleitende, multimediale Präsentation erstellt, die wir allen Interessierten in stark verkürztem Umfang als Web-Dokumentation exklusiv zur Verfügung stellen möchten.

Die geplante Verantaltung im Rathaus wird vorraussichtlich im Herbst 2020 nachgeholt werden. Dann seid ihr herzlich eingeladen, den Vortrag von Andrea Lutter sowie die Präsentation von Martin live mitzuerleben.

Kriegsende 1945
»Am Tag, als der Frieden nach Verden kam«

Zur Web-Doku

November-Revolution 1918
»365 Tage, die meine Stadt verändern«

Zur Web-Doku

Firmenschild mit Havaneser*in

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Vielleicht brauchen auch Sie ein neues Firmenschild? Ganz schnell und pünktlich zum Umzug…? Na – da trifft es sich sehr gut, dass wir unserem Kunden in Verden an neuer Adresse ein frisch gemachtes Firmenschild produzieren konnten. Die kleine Ally, unser Agenturhund, macht im Garten ihren Qualitäts-Check. Niemand kann das so gut wie sie: Schnüffel-Test bestanden! Und sie findet es natürlich ganz grooooßartig – denn die Marke RINTI gehört zu ihren Lieblings-Futterfavoriten 😉

Wir wünschen der Finnern GmbH & Co. KG und allen Mitarbeitern einen reibungslosen Umzug und viel Erfolg in ihren Büros im neuen Verdener Headquarter.

Respekt Toleranz Verden

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Für Demokratie und Menschenrechte setzen sich Kathrein Goldbach, Jochen Benner und Martin Drichel vom Dokumentationszentrum Verden (doz20 e.V.) ein und planen hierzu eine Veranstaltung auf dem Holzmarktgelände. Sie setzen – besonders in Corona Zeiten – ein deutliches Zeichen. Der sprechende Titel dieser Veranstaltung enstammt der Feder von Martin Drichel, der sich im doz20 e.V. schon mit vielen Projekten engagiert hat. Wording und der Design der Veranstaltung verbinden sich in seinem Ansatz mit den aktuellen Ereignissen der »Black. Lives. Matter.« Bewegung in Amerika und den Geschehnissen in Verden.

Hier tobte im Jahre 2005 eine politische Auseinandersetzung über die Zukunft der Verdener Stadthalle auf dem historischen Holzmarktgelände und erlangte damit eine Bedeutung, die weit über Verden hinaus strahlte. Hierzu verwies die doz20-Vereinsvorsitzende Kathrein Goldbach auf die Bemühungen des Neonazis Jürgen Rieger, der die Stadthalle im Jahre 2005 kaufen wollte. »Er hatte vor, ein rechtsradikales Propagandazentrum daraus zu machen, was in den Reihen der Verdener Bevölkerung massive Proteste ausgelöste«, so Goldbach weiter. Sie saß seinerzeit im Stadtrat und war »begeistert von der Solidaritätswelle in Verden.

Durch die Initiative »Verden ist bunt« kamen damals Spenden in Höhe von über 300.000 Euro zusammen, sodass hiermit der Kauf der Stadthalle durch Rieger verhindert werden konnte. »Heute ist die Halle ein Ort der Kultur«, so der Pressesprecher des Vereins Jochen Benner. Die historische Verbindung zum Aktionsbündnis »Verden ist bunt« wird über die Farbgrafik der Veranstaltung geknüpft. So werben die von uns gestalteten Veranstaltungsplakate, Info-Flyer und Banner am Holzmarktgelände direkt und unübersehbar um mehr Verständnis und Solidarität in unserer Gesellschaft.

Man richte sich insbesondere an die jüngere Generation, sagt Goldbach. Helfen sollen dabei die Aufarbeitung von historischen Fakten sowie aktueller Probleme in Verden. »Die Jugend hat einen ganz anderen Zugang dazu, weil sie vieles nur aus Geschichtsbüchern kenne. Die Anschläge in Halle oder Hanau, die rechtsextreme Gewalt habe deutlich zugenommen«, so Kathrein Goldbach weiter. Vor Entwicklungen zu warnen, die weder Demokratie noch Menschenrechte respektieren, das sei die Aufgabe des doz20 e.V.
Deshalb wolle sie – zusammen mit anderen Organisationen bzw. Teilnehmenden – wie WABE, Amnesty International, Stadt Verden, Stadtbibliothek, DGB, Omas gegen Rechts, Integrationsteam der Polizei, Fridays for Futures mit Informationsständen und Aktionen dabei sein, um sich mit einem direkten lokalen Bezug gegen Rassismus zu engagieren.

Besucht die Veranstaltung »Respekt. Toleranz. Verden.« am Mittwoch, 16. September, ab 10 Uhr auf dem Holzmarktgelände.
Und wir freuen uns sehr, mit unserer Arbeit alle Beteiligten zu unterstützen und der Veranstaltung ein nachhaltiges Corporate Design geben zu können.